Graviola Saft

Graviola Saft - süß und nährstoffreich

Graviola Saft wird aus einer in Südamerika beheimateten Frucht mit Namen Graviola hergestellt, die auch Stachelannone oder Guanbana genannt wird. Das Besondere daran ist, dass sich die gesamte Pflanze für den Verzehr eignet: Früchte, Blüten, Stiele, Blätter, Wurzeln und die Rinde, wobei für die Herstellung ...

Graviola Saft - süß und nährstoffreich

Graviola Saft wird aus einer in Südamerika beheimateten Frucht mit Namen Graviola hergestellt, die auch Stachelannone oder Guanbana genannt wird. Das Besondere daran ist, dass sich die gesamte Pflanze für den Verzehr eignet: Früchte, Blüten, Stiele, Blätter, Wurzeln und die Rinde, wobei für die Herstellung von Graviola Saft die Früchte verwendet werden. Die Pflanze erfreut sich auch hierzulande wegen ihrer Inhaltsstoffe wachsender Beliebtheit. Welche das sind - mehr dazu hier.

Graviola - wie sie aussieht und wo sie herkommt

Nicht kultivierte Graviola-Bäume können bis zu acht oder zehn Metern hoch werden. Sie sind immergrün, und ihre Baumkrone ist nur geringfügig verzweigt. Wird die Stachelannone kultiviert, weist sie eine gedrungenere Form und eine dichte Belaubung auf. Ihre Blätter erinnern an Lorbeerblätter. Die Blüten sitzen direkt am Stamm an einem kurzen Stiel und sind gelbgrün. Anders als man bei Blüten annehmen mag, duften sie nicht, sondern verbreiten den Geruch von Aas. Das hat durchaus seinen Zweck, denn auf diese Weise werden Fliegen zur Bestäubung angelockt. Die ursprüngliche Heimat der Stachelannone ist in Mittel- und Südamerika und auf den westindischen Inseln. Graviola bevorzugt ein dürres, halbtrockenes Klima sowie einen Standort in Tieflandwäldern. Auch wenn sie Minusgrade verträgt, braucht sie für eine erfolgreiche Kultivierung einen trockenen und frostfreien Standort sowie kalkhaltige Böden. Zu den Produktionsstandorten der Graviola gehören insbesondere Brasilien sowie Hawai.

Graviola Saft und seine wertvollen Inhaltsstoffe

Der reine Graviola Saft wird aus dem Fruchtfleisch der Stachelannone gewonnen und ist eher dickflüssig. Darin enthalten sind zahlreiche wertvolle Vitamine, Mineralien und Nährstoffe, unter anderem Proteine, Mineralsalze, ein hoher Anteil an Vitamin C, die Vitamine B1 und B2, Kalzium, Kalium, Eisen, Phosphor, Lipide und Antioxidantien. Nachgewiesen sind außerdem Wirkstoffe, die als Annonaceius-Acetogenine bezeichnet werden und die eine entzündungshemmende Wirkung entfalten.

Graviola Saft: Der Saft aus einer weichen, saftigen und weißen Frucht

Der Verzehr des Fruchtfleisches der Graviola ist ein nahrhafter und kalorienarmer Snack. Es ist das Fruchtfleisch, das auch für die Herstellung von Graviola Saft verwendet wird, der aromatisch und süß schmeckt. Die Frucht ist eine große Beere, die über zwanzig Zentimeter lang werden und ein Gewicht von einem bis vier Kilogramm erreichen kann. Die Graviola heißt auch deshalb Stachelannone, weil die Hülle der Frucht von weichen Stacheln umgeben ist. Das innere Fruchtfleisch der Graviola ist weich, saftig und weiß. Die sich darin befindlichen Samen sind groß und schwarz und haben eine toxische Wirkung, sodass sie vor dem Verzehr entfernt werden müssen. Geerntet wird in den Monaten Januar bis März, kurz bevor die Früchte ihre volle Reife entfalten.

Graviola Saft: Süß, verdauungsfördernd und entwässernd

Ihm wird eine stark entwässernde und verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt, sodass Graviola Saft einen trägen Darm wieder richtig in Schwung bringt. Die entwässernde Wirkung zeigt sich vor allem durch einen vermehrten Harndrang, weshalb der Graviola Saft nicht nach 18 Uhr getrunken werden sollte. Er bringt nicht nur Darm und Harnblase in Schwung, sondern verbessert auch die Darmflora und lindert eine Übersäuerung des Magens. Insoweit hilft er auch bei Bauchgrummeln und Sodbrennen. Graviola Saft soll außerdem bei Bluthochdruck und Atemwegserkrankungen, insbesondere bei Erkältungen, eine heilende Wirkung entfalten. Er reinigt und pflegt die Leber und reguliert den Blutzuckerspiegel, sodass er auch für Diabetiker empfehlenswert ist.

Verzehrempfehlung

Im Handel wird Graviola Saft nicht pur angeboten, sondern mit anderen Fruchtsäften gemischt. Sehr viel teurer, jedoch ohne Zusätze, gibt es auch reinen Graviola Saft zu kaufen. Dazu werden reife Früchte manuell geerntet, geschält und von Kernen befreit. Daraus entsteht ein dicker hundertprozentiger Pulp, dem bei der Herstellung kein Wasser hinzugefügt wird. Aufgrund der verdauungsfördernden Wirkung ist es nicht empfehlenswert, Graviola Saft auf nüchternen Magen zu trinken, sondern erst nach dem Frühstück. Eine Tagesdosis kann zum Beispiel aus zwei Mal jeweils 50 Milliliter Saft bestehen, der aufgrund seiner dickflüssigen Konsistenz mit reichlich Wasser verdünnt wird. Menschen, die einen empfindlichen Magen haben, sollten mit einer geringeren Dosierung beginnen und diese nach und nach erhöhen.

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