Graviola Blätter

Graviola Blätter

Graviola, der immergrüne Baum, der auch als Stachelanone bezeichnet wird, ist ursprünglich in Südamerika beheimatet. Heutzutage ist der Baum in nahezu allen tropischen Gebieten verbreitet. Die Graviola Blätter sollen heilende Eigenschaften haben. Daher nutzen die Naturvölker das Pulver, das aus den Blättern hergestellt wird, geg...

Graviola Blätter

Graviola, der immergrüne Baum, der auch als Stachelanone bezeichnet wird, ist ursprünglich in Südamerika beheimatet. Heutzutage ist der Baum in nahezu allen tropischen Gebieten verbreitet. Die Graviola Blätter sollen heilende Eigenschaften haben. Daher nutzen die Naturvölker das Pulver, das aus den Blättern hergestellt wird, gegen die unterschiedlichsten Beschwerden. Graviola soll sogar bei verschiedenen Krebsarten helfen, das Wachstum des Tumors zu hemmen, ohne die gesunden Zellen negativ zu beeinflussen. Das Blattpulver ist auch in der Form von Kapseln erhältlich. Nachfolgend erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Graviola Blätter.

Was macht die Graviola Blätter so besonders?

Die immergrünen Graviola Blätter, die an Lorbeerblätter erinnern, werden in der Krebstherapie eingesetzt. Sie werden schonend getrocknet, sodass alle Wirkstoffe erhalten bleiben. Es wurde festgestellt, dass mehrere Wirkstoffe maligne Zellen von verschiedenen Krebsarten töten, beispielsweise bei Brust-, Eierstock-, Dickdarm-, Leber-, Lungen-, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Blätter werden zusammen mit Salz zermahlen und als Umschläge auf die Tumore aufgelegt, um dadurch das Wachstum zu verhindern. Das in den Blättern enthaltene Acetogenin beispielsweise soll viel effektiver sein, als das künstlich hergestellte Adriamizin, das in der Chemotherapie eingesetzt wird. Die Graviola Blätter enthalten viele pflanzliche Inhaltsstoffe, die so genannten Phytochemikalien, die weitere positive Wirkungen auf die Gesundheit haben, beispielsweise:

  • Annohexocin
  • Coronin
  • Annomuricin A bis E
  • Gigantetrocin
  • Murihexol
  • Javoricin
  • Solamin
  • Xylomaticin
Daneben stecken noch zahlreiche Vitamine wie B-Vitamine und das Vitamin C in der Graviola. Die enthaltenen Annonaceius-Acetogenine haben eine entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung. Sie können Parasiten abwehren und wurden früher schon als Pestizid und von den Einheimischen als Naturmittel bei einem Wurmbefall eingesetzt.

Anwendung der Graviola Blätter

Die Menschen in Brasilien und Peru nutzen die Graviola Blätter dafür, um Tee und Aufgüsse damit herzustellen, die zum Beispiel bei Magenkrämpfen und Leberprobleme helfen sollen. Auf Haiti und Jamaika werden die Blätter für viele weitere Beschwerden genutzt, unter anderem bei:
  • einem zu hohen Blutdruck
  • Magen-Darm-Problemen
  • Erkältung, Grippe und Fieber
  • Asthma
  • Parasiten
Graviola ist auch empfehlenswert bei einer Verstopfung, Übersäuerung des Magens und zur Verbesserung der Darmflora. In den westlichen Teilen wird der aus den Blättern zubereitete Tee vorwiegend zur Beruhigung und einer Linderung von depressiven Phasen getrunken. Auch bei einer Schlaflosigkeit soll er helfen. Hierfür gießen Sie einen halben Liter heißes Wasser über fünf Graviola Blätter, die anschließend fünf Minuten ziehen. Den Tee können Sie heiß und kalt trinken und je nach Geschmack mit Zucker oder Honig süßen. 

Graviola Blätter können auch bei Hauterkrankungen hilfreich sein

Auch bei Hauterkrankungen wie Akne, Ausschläge, Ekzeme und Schuppenflechte können der Tee und Sud, der aus den getrockneten Blättern zubereitet wird, dank der entzündungshemmenden Wirkstoffe sehr gut helfen. Auch bei Parasiten können die eingeweichten Graviola Blätter Hilfe leisten. Legen Sie sie auf die entsprechenden Hautstellen und fixieren Sie sie mit einem weichen Tuch. Die Einwirkzeit beträgt etwa eine halbe Stunde. Beim Kauf der Graviola Blätter sollten Sie darauf achten, dass sie unbehandelt sind und keine chemischen Zusätze enthalten.

Fazit: Graviola Blätter

Dies war alles Wissenswerte, was die Graviola Blätter ausmacht, welche positiven Wirkungen sie haben können und wie sie angewendet werden. Es gibt in der südamerikanischen Volksmedizin kaum Krankheiten, gegen welche Graviola nicht zum Einsatz kommt, denn es ist eine vielseitige Nutz- und Heilpflanze. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Beim zu hohen Konsum können lediglich eine Übelkeit und ein Brechreiz auftreten. Wer unter einem zu niedrigen Blutdruck leidet, sollte vor der Einnahme seinen Arzt befragen, denn Garviola hat eine blutdrucksenkende Wirkung, die sich entsprechende Menschen zunutze machen können. Zudem kann die Graviola eventuell die Wirkung von kardiodepressiven und antihypertensiven Medikamenten verstärken. Bei bestehenden Erkrankungen und einer Einnahme von Medikamenten sollte generell ein Arzt konsultiert werden, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Für schwangere Frauen sind die Graviola Blätter nicht geeignet.
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