GRAVIOLA

graviola-frucht

GRAVIOLA - ANNONA MURICATA

Im portugiesischen Sprachgebrauch als Graviola bekannt wird sie auch als Guanábana (Spanien), Guyabano (Phillipinen), Corossol (Frankreich),  Soursoup (England) , Zuurzak (Holland), Sirsak (Indonesien), Mundla (Indien), und Aluguntungun (Ghana) bezeichnet.

Die deutsche Bezeichnung ist Stachelannone oder Sauersack. Die Graviola gehört zur Familie der Annonengewächse, der über 50 in den Tropen und Subtropen beheimatete Arten wie z.B. der Zuckerapfel (Annona squamosa), der Cherimoya (Annona cherimola), der Zimtapfel (Annona squamosa) oder der Rahmapfel (Annona reticulata) angehören.

Graviola (Annona muricata) ist ein immergrüner Laub-Baum der seinen Ursprung im Amazonas Südamerikas hat. Der Graviola-Baum kann eine Wuchshöhe von bis zu 12 Metern erreichen. Die Blätter sind fest, dunkelgrün, länglich und erinnern von ihrer Form an Lorbeerblätter.

Die Graviola Frucht ist botanisch gesehen eine große Beere und kann bis zu 6 kg wiegen. Unter Ihrer stachelig, ledrigen Schale befindet sich ein schneeweißes bis karamellfarbiges, aromatisches, leicht süß-säuerliches Fruchtfleisch.  

Graviola und die ethnomedizinische Verwendung

In der traditionellen Medizin Südamerikas und Asiens werden die aus dem Graviola-Baum gewonnenen Extrakte seit Generationen zur Heilung und Linderung eingesetzt. Das übermittelte Wissen basiert auf jahrhundertelanger Erfahrung indigener Völker. Die heilende Wirkung wird je nach Bedarf durch die Behandlung mit den Blättern, der Rinde, der Samen oder Frucht des Graviola-Baumes erzielt. Durch das althergebrachte Wissen unterschiedlicher Anwendung und Zubereitung der einzelnen Baumbestandteile behandeln traditionelle Mediziner erfolgreich ein breites Spektrum gesundheitlicher Beschwerden.

Die Wirkstoffe der Graviola finden dort Ihren Einsatz bei 

  • Depressionen, 
  • Bluthochdruck, 
  • Leberproblemen, 
  • Arthritis, 
  • Asthma und 
  • Bronchitis, 
  • Abszessen, 
  • Nervenschmerzen, 
  • Hautkrankheiten sowie 
  • Ringelflechte, 
  • Diabetes und 
  • Malaria. 

Sie werden zur Bekämpfung bei Parasiten und Würmer eingesetzt, wirken krampflösend und gelten traditionell als Beruhigungsmittel.

Graviola Samen werden verwendet um Haut-Parasiten und Läuse zu töten und als Emetikum bei Vergiftungen.Die Rinde des Graviola Baumes dient als Beruhigungsmittel und soll Herzprobleme lindern. Die Graviola Frucht wird als Saft und die Blätter als Aufguß verwendet um Parasiten und Viren zu töten, sowie Duchfall und Fieber zu reduzieren. Graviola Wurzeln werden zur Behandlung bei Diabetes verwendet.  

Graviola und die aktive Forschungen

Bereits seit 1978 rückte Graviola verstärkt in den Mittelpunkt wissenschaftlicher Untersuchungen und bildet eine Brücke zwischen traditioneller indianischer Heilkunde und westlicher Alternativ-Medizin. Seit vielen Jahren wird international an den tumor-, pilz- und entzündungshemmenden Eigenschaften der Graviola geforscht. In Europa, Asien und den USA konzentrieren sich die Forschungsarbeiten vor allem auf die tumorhemmenden Eigenschaften von Graviola.  

Da wir aufgrund der Health-Claims-Verordnung* keine detailierten Wirkungsweisen beschreiben dürfen, verweisen wir auf allgemein zugängliche internationale Linksammlungen von Presse und medizinischen Studienberichten im Netz. Hier finden Sie verschiedene Quellen biologischer und klinischer Forschungsaktivitäten, sowie Presseberichte die über Graviola (Annona muricata) in Bezug auf Tumore, Krebs,  Asthma, Bluthochdruck und Depressionen informieren. Wir empfehlen Ihnen hierzu Ihre eigene kritische Internet-Recherche durchzuführen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. 

Unsere Informationen basieren auf verschiedenen Veröffentlichungen und sind zu Bildungs-, und Informationszwecken und nicht zur Diagnose oder Verschreibung bestimmt. Sie ersetzen keine angemessene medizinische Versorgung, Behandlung, Heilung, Diagnose, Linderung oder Verhütung von Krankheiten.

*Health Claim Verordnung zur Graviola

Die Health Claim Verordnung regelt zum Schutz des Verbrauchers Inhalts- und Produktversprechen im Bezug auf gesundheitsbezogene Darlegungen. (www.hcv.de)