MORINGA

moringa-blaetterMORINGA die Frucht

Der botanische Name für Moringa oleifera, zur Familie der Bennusgewächse gehörend, stammt aus Indien und ist "Moringo". Da seine Wurzeln einen hohen Gehalt an Senfölglykosiden aufweisen und diese stark nach Merrettich riechen ist die deutsche Bezeichnung für Moringa "Merrettich- oder Pferderettich-Baum". In England ist Moringa als "Drumstick Tree" bekannt aufgrund seiner langen Früchte die einem Trommelstock ähneln.

Moringa ist weltweit in tropisch- und subtropischen Gebieten beheimatet. Der schnellwüchsige Baum, der seinen Ursprung in der Himalaya Region hat, wächst im Eiltempo. Er kann bereits in seinem ersten Jahr eine bemerkenswerte Höhe von 5-8 Metern erreichen, dabei verzweigt sich der Moringa Baum in viele herausragende, dünne Äste mit Büscheln kleiner, ovaler Blätter und cremefarbigen, wohlriechenden Blüten. Die reifen Früchte, länglich und schmal, werden bis zu 70 cm lang.

Der Moringa Baum ist ein wahrer Überlebenskünstler und wird in Afrika oft als "Baum der Unsterblichkeit“ bezeichnet. Er wächst auf kargem Boden, treibt nach einer Fällung neu aus und bringt selbst in der größten Trockenzeit noch Früchte hervor.

Moringa wurde 2008 von dem amerikanischen "National Institut of health" als Pflanze des Jahres ausgezeichnet.

Moringa und die ethnomedizinische Verwendung

In der ayurvedischen Lehre gilt Moringa als vielfältiges Heilmittel, als ein Baum der wahre Wunder bewirken kann. Die vielfältige Zusammensetzung und seine Verwendung machen diesen Baum so besonders. Alle Bestandteile des Baumes werden nach althergebrachtem Wissen genutzt: die nach Merrettich riechenden Wurzeln, die Samen zur Ölgewinnung, die Rinde, die Blätter, die Blüten sowie die Schoten.

"Moringa oleifera" gilt als eine der nährstoffreichsten Pflanzen mit einem hohem Gesamtmineralgehalt.  Moringa enthält wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe in sehr konzentrierter Form.

Moringa wird in der traditionellen Medizin zur Vorbeugung oder Heilung bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Vor allem die Blätter werden in den alternativen Behandlungsmethoden benutzt.

Die Moringa Wirkstoffe finden Anwendung bei

  • Blutzucker, 
  • Blutfetten,
  • Bluthochdruck,
  • Diabetes,
  • Nervosität,
  • Augenproblemen,
  • Gelenkbeschwerden,
  • Gicht,
  • Rheuma,
  • bakteriellen Infektionen,
  • Entzündungen,
  • körperlicher Schwäche.

Ebenfalls bemerkenswert ist das in einigen Teilen Afrikas die zerstoßenen Moringa Samen benutzt werden um verschmutztes Wasser aufzubereiten und zu reinigen.

Moringa und aktive Forschungen

Den neusten Forschungen nach kann Moringa durch sein optimales synergetisches Zusammenspiel der Inhaltsoffe überzeugen. Man spricht von über 700 weltweiten, wissenschaftlichen Studien.

Moringa kann nähren, ernähren, vorbeugen, regulieren, reparieren und schützen.

Da wir aufgrund der Health-Claims-Verordnung* keine detailierten Wirkungsweisen beschreiben dürfen, verweisen wir auf allgemein zugängliche internationale Linksammlungen von Presse und medizinischen Studienberichten im Netz. Hier finden Sie verschiedene Quellen biologischer und klinischer Forschungsaktivitäten, sowie Presseberichte über Moringa oleifera. Wir empfehlen Ihnen hierzu Ihre eigene kritische Internet-Recherche durchzuführen. Für die Richtigkeit der Aussagen übernehmen wir keine Haftung. 

Unsere Informationen basieren auf verschiedenen Veröffentlichungen und sind zu Bildungs-, und Informationszwecken und nicht zur Diagnose oder Verschreibung bestimmt. Sie ersetzen keine angemessene medizinische Versorgung, Behandlung, Heilung, Diagnose, Linderung oder Verhütung von Krankheiten.

*Health Claim Verordnung der Moringa

Die Health Claim Verordnung regelt zum Schutz des Verbrauchers Inhalts- und Produktversprechen in Bezug auf gesundheitsbezogene Darlegungen. (www.hcv.de)